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Der Deutsche Gewerkschaftsbund mahnt gerne Versäumnisse in den Unternehmen an, gilt selber aber als schlechter Arbeitgeber.
Quelle:handelsblatt.com
Die Scheinheiligen
„Keine Tarifverträge, kaum Gehaltserhöhungen, gekürzte Betriebsrenten. DGB & Co. agieren als Arbeitgeber oft schlimmer als Unternehmen der freien Wirtschaft - ein krasser Widerspruch zu den vollmundigen Forderungen der Arbeitnehmerlobby. (…) Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und seine acht Einzelgewerkschaften gestehen ihren rund 11.000 Mitarbeitern keine Tarifverhandlungen zu, fordern Nullrunden oder kürzen Gehälter. Sie schaffen Betriebsrenten für neue Mitarbeiter ab, verringern ihr Personal und bilden nur wenige Jugendliche aus. Unbezahlte Überstunden sind ebenso an der Tagesordnung wie Willkür und Mobbing."
Auszug aus einem Artikel des Managermagazins 07/2006, ganzer Artikel: hier
letztes Update:
03.01 2013 LINKs: Aktuelles/NEWS/Zitate/Splitter/Statements
"Wenn wir in Deutschland wirklich Meinungsfreiheit und Demokratie hätten,wäre ich heute noch beim Deutschen Gewerkschaftsbund beschäftigt. Beim DGB aber hast du die Meinung der oberen Funktionäre zu vertreten. Machst du dass nicht und nimmst dir die Freiheit eigener Gedanken heraus, musst du damit rechnen in extra konstruierte, arbeitsrechtliche Fallen zu tappen. Und deine gerichtlich erwiesene Unschuld wird durch zermürbende Gerichtsverfahren und Mobbing in Frage gestellt. Damit werden die praktisch Jeden los, der ihnen unbequem ist."
Ex- DGB Funktionär Thomas Möller, der nach insgesamt 21 Jahren hauptamtlicher Tätigkeit durch eine Intrige der DGB Oberen und Unterstützung seines Vorgesetzten, des Vorpommerschen DGB Vorsitzenden Volker Schulz aus politischen Gründen aus dem Job gedrängt wurde
Lügner, Mobber, Denunzianten
Die Geschichte eines gewerkschaftlichen Skandals
in Vorpommern
Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht
Sie halten sich für die Schutzmacht der Arbeitnehmer. So jedenfalls sehen sich die Gewerkschaften selbst gern.
Was aber, wenn die Gewerkschaften mit ihren eigenen Beschäftigten auf Gutsherrenart umgehen ? Wenn sie ihren eigenen Satzungen nicht ernst nehmen, auf demokratische Regeln pfeifen und sich politisch abhängig machen?
In den DGB Gewerkschaften sind immer noch mehr als 6 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland organisiert, Tendenz sinkend. Seit Jahren suchen die Spitzenfunktionäre nach den Ursachen für den Mitgliederschwund. Am Beispiel persönlichen Erfahrungen langjähriger,ehrenamtlicher Kolleginnen und Kollegen des DGB sollen Antworten gegeben werden. Antworten, die wir trotz mehrfacher Nachfrage von den Hauptamtlichen nicht erhielten. Warum wir Gewerkschaften weiter wichtig, aber für dringend Reformbedürftig halten und was hier in Vorpommern gewerkschaftlich falsch läuft, darüber möchten wir auf folgenden Seiten näher berichten.
Wir wollen uns hier aber auch stark machen für einen Funktionär und Kollegen, der uns über Jahre kompetent betreut und begleitet hat.
Wir bekunden unsere Solidarität mit Thomas Möller, dem ehemaligen DGB Regionssekretär aus Greifswald, den der DGB zunächst fristlos kündigte, dann zwangsversetzte und dann ganz abschob, weil er ihm politisch nicht ins Raster passte.
Wir wollen über einen beinah einmaligen politischen Skandal innerhalb des DGB berichten, wir solidarisieren uns mit Thomas Möller und wir distanzieren uns vom Regionsvorsitzenden Volker Schulz, denn Funktionäre die ihre Mitglieder belügen, ihnen kein Mitspracherecht einräumen und undemokratisch handeln, sind in solchen gewerkschaftlichen Positionen fehlbesetzt.
Wir wollen aber auch verdeutlichen dass wir nicht gegen die Gewerkschaften kämpfen, sondern gegen ihre Doppelmoral, ihre politische Abhängigkeit, Funktionärsfilz und Funktionäre, die eine andere Meinung neben sich nicht dulden und die Basis kurz halten wollen.
Die Willensbildung von unten nach oben ist in den Satzungen der Gewerkschaften fest gelegt. Wir wollen danach handeln und so behandelt werden. Und wir kämpfen für eine echte und nicht nur auf dem Papier stehende politische Unabhängigkeit der Gewerkschaften und des DGB. Uns ist egal welches Parteibuch die Funktionäre in der Tasche tragen. Doch zu allererst haben sie die Mitgliederinteressen zu vertreten. Denn von den Mitgliedern werden sie bezahlt dafür.
Mit solidarischen Grüßen
Lothar Manthey (IG Metall) und Dr. Hans Karl Bluhm (ver.di)
Die Seiten werden ständig aktualisiert und vervollständigt!
Wir würden die Verbreitung unseres Links, besonders in Gewerkschaftskreisen begrüßen, denn wir brauchen ein Grundsatzdiskussion zum Umgang hauptamtlicher Funktionsträger mit dem Ehrenamt.
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